Content-Wirbelsaeule


Wirbelsäule

Neben den bekannten konservativen und chirurgischen Therapien führen wir auch viele innovative Verfahren zur Schmerzlinderung der degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule durch. Seit Jahren operieren wir Problemfälle, vor allem der Lendenwirbelsäule. Neben den minimalinvasiven Vorgehensweisen versorgen wir auch größere Probleme der LWS, soweit es geht aber minimalinvasiv.

"RACZ-Katheter"

Indikation:

Bandscheibenvorwölbung und -vorfall,

Therapieresistente Wirbelsäulenschmerzen

Percutane Verfahren (nur Punktion durch die Haut) wie die "caudale Umflutung" oder der "Racz-Katheter" sind die minimalsten Eingriffe bei Patienten, die mit den typischen konservativen Maßnahmen, wie z.B. lokale Infiltrationen, spezielle Krankengymnastik, physikalische Therapie, Medikation usw. keinen nennenswerten Erfolg haben. Aber auch wenige ganz akute Fälle sind die idealen Indikationen für dieses Verfahren.

Der Racz-Katheter wird bei uns unter stationären Bedingungen angewandt. Das Legen erfolgt im OP, unter sterilsten Bedingungen. Danach kommt der Patient wieder auf die Station. Der Katheter wird dann in den folgenden 2-3 Tagen mit den entsprechenden Medikamenten gespült. Nach Entfernen des Katheters kann der Patient am folgenden Morgen nach Hause gehen.
 

"X-Stop"

Indikation:

Spinalkanalstenose

Wirbelsäule1 Veränderungen der Elastizität der einzelnen Bandscheibenfächer, meistens noch in Verbindung mit degenerativen und arthrotischen Veränderungen der Facetten (kleine Wirbelgelenke). Die Patienten klagen über z.T. massivste Schmerzen in den Beinen, bereits beim Zurücklegen kürzester Strecken.

 

Sie müssen dann stehen bleiben und etwas ausruhen. Beim leichten Vorbeugen des Rumpfes kommt es zu einer raschen Entschmerzung und der Betroffene kann dann wieder seine  kurze Strecke gehen, bis der Schmerz wieder auftritt. Dann bleibt er wieder stehen, geht in die Vorbeuge, der Schmerz reduziert sich und es geht weiter, immer wieder mit den genannten Unterrbrechungen. Aus diesem Grunde wird dies Erkrankung im Volksmund auch "Schaufensterkrankheit" genannt. Bitte nicht mit der arteriellen Durchblutung der Beine verwechseln, die ähnliche Symptome verursacht.

Hat ein Patient nun diese Verengung des knöcheren Wirbelsäulenkanals (Spinalkanalstenose), dann bedarf er eines operativen Eingriffs, wenn alle anderen Maßnahmen nicht mehr greifen. Eine große Operation zur Entlastung der Wirbelsäule ist dann notwendig. Diesen großen Eingriff kann man sich mit dem X-Stop sparen. Über einen nur 5-7cm langen Hautschnitt über den Dornfortsätzen wird das Implantat eingebracht. Es richtet das betroffene Lendenwirbelsäulensegment auf. Somit werden die eingeengten Strukturen wieder entlastet, der Patient ist meistens schon am OP-Tag schmerzfrei.

X-Stop über 2 Segmente

"AxiaLif"

Indikation:

Chronischer tiefer Kreuzschmerz – low back pain

Wirbelsäule2

Das Übergangsegment zwischen Lendenwirbelsäule und Kreuzbein steht unter ständiger Belastung. Mit Beginn des aufrechten Gehens im Kindesalter fängt diese Überbelastung an.

Tausende Menschen plagen sich mit dem chronischen Leiden des "tiefen Kreuzschmerzes" oder "low-back-pain". Bei manchen Patienten ist die Symptomatik aber so schwerwiegend, oder nimmt im Laufe der Jahre so signifikant zu, dass nur noch mit einer operativen Versteifung des entsprechenden Segmentes geholfen werden kann.           

Aufgrund der guten Erfolge des "AxiaLif" genannten Sytems, welches vor gur 4 Jahren in den USA entwickelt wurde, haben wir diese OP-Methode in unser operatives Repertoir aufgenommen.

AxiaLife

Die Ergebnisse sind deutlich besser als die durch herkömmliche großen und invasiven Verfahren behandelten Patienten. Beim "AxiaLif" handelt es sich um ein minimalinvasives Vorgehen zur Stabilisierung und Aufrichtung des Lenden- / Steißwirbelsegmentes.

Durch einen ca. 3cm langen Hautschnitt neben dem Steißbein führt man die Instrumente bis an das Kreuzbein. Über hohle Arbeitskanülen wird die defekte Bandscheibe ausgeräumt, mit Knochen/Knochenersatz aufgefüllt und mit der "AxiaLif"-Schraube fixiert.

Das interessante dabei ist u.a., dass das Segment, neben der Stabilisierung, auch etwas gespreitzt wird. Somit wird die verschleiß- und degenerations-bedingte Enge der Nervenkanäle geweitet. Der Schmerz reduziert sich deutlich, in vielen Fällen verschwindet er ganz.
 

"STAXX"

Indikation:

Wirbelkörperfrakturen (Osteoporose)

Osteoporose und Bruch eines oder mehrere Wirbelkörper sind heute mit diesem System hervorragend zu behandeln, unserer Erfahrung nach deutlich besser las mit den herkömmlichen Methoden, wie z.B. Kyphoplastie oder Vertebroplastie.

Wirbelsäule3

Beim "Staxx" handelt es sich um eine Möglichkeit der Aufrichtung des gebrochenen Wirbelkörpers mittels kleiner Platzhalter. Diese werden über einen ca2-3cm langen Hautschnitt von der Flanke in den Wirbelkörper eingebracht. Je nach Höhenverlust des Wirbels können wir mit dieser Methode bis zu 20mm an Höhe aufrichten. Somit können wir dannähernd die normale Höhe des zusammengedrückten Körpers wieder herstellen.   Zusammen mit etwas Knochenzement (ca. 2ml) ist das Segment sofort nach der OP stabil! Es kann auch nicht mehr verrutschen. Eine Nachbehandlung mit Korsett oder ähnlichem ist im Normalfall nicht notwendig

Staxx L2-L4