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Wirbelsäule 2018-06-14T05:51:01+00:00

Wirbelsäule

Neben den bekannten konservativen und chirurgischen Therapien führen wir auch viele innovative Verfahren zur Schmerzlinderung der degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule durch. Seit Jahren operieren wir Problemfälle, vor allem der Lendenwirbelsäule. Neben den minimalinvasiven Vorgehensweisen versorgen wir auch größere Probleme der LWS, soweit es geht aber minimalinvasiv.

„Schmerz-Katheter“

Indikation:

Bandscheibenvorwölbung und -vorfall,

Therapieresistente Wirbelsäulenschmerzen Percutane Verfahren (nur Punktion durch die Haut) wie die „caudale Umflutung“ oder der „Schmerz-Katheter“ sind die minimalsten Eingriffe bei Patienten, die mit den typischen konservativen Maßnahmen, wie z.B. lokale Infiltrationen, spezielle Krankengymnastik, physikalische Therapie, Medikation usw. keinen nennenswerten Erfolg haben. Aber auch wenige ganz akute Fälle sind die idealen Indikationen für dieses Verfahren.

Der Schmerz-Katheter wird bei uns unter stationären Bedingungen angewandt. Das Legen erfolgt im OP, unter sterilsten Bedingungen. Danach kommt der Patient wieder auf die Station. Der Katheter wird dann in den folgenden 2-3 Tagen mit den entsprechenden Medikamenten nachgespritzt und gespült. Nach Entfernen des Katheters kann der Patient am folgenden Morgen nach Hause gehen.

„X-Stop“

Indikation:

Spinalkanalstenose

Veränderungen der Elastizität der einzelnen Bandscheibenfächer, meistens noch in Verbindung mit degenerativen und arthrotischen Veränderungen der Facetten (kleine Wirbelgelenke). Die Patienten klagen über z.T. massivste Schmerzen in den Beinen, bereits beim Zurücklegen kürzester Strecken.

Sie müssen dann stehen bleiben und etwas ausruhen. Beim leichten Vorbeugen des Rumpfes kommt es zu einer Schmerzlinderung und der Betroffene kann dann wieder seine  kurze Strecke gehen, bis der Schmerz wieder auftritt. Dann bleibt er wieder stehen, geht in die Vorbeuge, der Schmerz reduziert sich und es geht weiter, immer wieder mit den genannten Unterbrechungen. Aus diesem Grunde wird dies Erkrankung im Volksmund auch „Schaufensterkrankheit“ genannt. Bitte nicht mit der arteriellen Durchblutung der Beine verwechseln, die ähnliche Symptome verursacht.

Hat ein Patient nun diese Verengung des knöchernen Wirbelsäulenkanals (Spinalkanalstenose), dann bedarf er eines operativen Eingriffs, wenn alle anderen Maßnahmen nicht mehr greifen. Eine große Operation zur Entlastung der Wirbelsäule ist dann notwendig. Diesen großen Eingriff kann man sich mit dem X-Stop sparen. Über einen nur 5-7cm langen Hautschnitt über den Dornfortsätzen wird das Implantat eingebracht. Es richtet das betroffene Lendenwirbelsäulensegment auf. Somit werden die eingeengten Strukturen wieder entlastet, der Patient ist meistens schon am OP-Tag schmerzfrei.

X-Stop über 2 Segmente

Bei größeren Problemen der Wirbelsäule empfehlen wir die Vorstellung bei entsprechenden Neurochirurgen unseres Vertrauens.

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