Loading...
Knie – TEP2018-08-04T19:07:59+00:00

Knie-TEP

Totalendoprothese des Kniegelenkes

Sollte das Kniegelenk völlig verschlissen sein oder die Stabilität der Bänder einen Teilersatz (z.B. Hemischlitten, Episealer, PF-Prothese) nicht möglich machen, wird eine Knie-Totalendoprothese (in den meisten Fällen nur ein „Oberflächenersatz“) notwendig. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Die Bandbreite reicht vom normalen Ersatz bis hin zu scharnierähnlichen Prothesen.

Für jeden einzelnen Fall wird das entsprechende Implantat ausgewählt und individuell auf die Notwendigkeiten des Patienten hin ausgelegt. Hier möchten wir nur die Prothesen erwähnen, die am häufigsten sind: Mobile bearing und fixed bearing.

Je nach Alter und Mobilitätsgrad des Patienten wird die individuelle Prothese besprochen. Auch hier gilt, immer mit dem kleinst möglichen Implantat zu beginnen.

All diese Prothesen sind immer vorrätig, so dass man auch während eines Eingriffes noch Änderungen durchführen kann. Somit werden weder der Operationsverlauf, noch die OP-Zeit beeinträchtigt.

Sollte ein Patient eine Allergie auf ein Metall haben (z.B. Nickel) wird ein hypoallergenes Implantat gewählt (Beschichtung aus Titan) [Bildergebnis für implantcast]

Eine relativ neue Art der Knieversorgung ist die:

Individualisierte Knie-Prothese

Seit 2009 gibt es die Möglichkeit, individuell angefertigte KTEPs einzubringen. Auch hat die „Navigation“ immer noch ihren Stellenwert, bringt aber aus unserer Erfahrung keine nennenswerte Verbesserung.

Aber die so genannte „individualisierte Prothese“ drückt stark in den Markt! Wir bieten diese, für den Patienten individuell hergestellte, Methode seit 2010 an.

Wir haben viele Dutzend dieser Prothesen implantiert, sind aber zu dem Schluss gekommen, dass sie dem Patienten keine bessere Beweglichkeit bringt und auch nicht genauer zu platzieren sind. Mit diesem Verfahren ist die Genauigkeit der Versorgung nicht besser!

Bei der Vorgehensweise dieser Individualprothese benötigt man (je nach Implantathersteller) ein speziell durchzuführendes CT oder MRT des jeweiligen Knies. Danach werden die Daten direkt zum Prothesenhersteller gesandt. Von diesem erhalten wir dann einen OP-Vorschlag, den wir am Computer vorplanen und operieren, Achsen und Winkelstellungen korrigieren und schließlich die individuelle Prothese bestellen. Das heißt also, wir haben den „Fall“ schon am Computer operiert und wissen schon vor dem Eingriff, wie das Knie nach der OP aussieht.

Leider sind Mehrkosten mit dieser Methode verbunden, die vom Patienten selber getragen werden müssen (derzeit über tausend Euro); aus unserer doch recht großen Erfahrung von über 4500 Prothesen lohnt es sich aber nicht!

Buchen Sie Ihrn Termin Online