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Knie-TEP

Kinie-TEP

Totalendoprothese des Kniegelenkes

Sollte das Kniegelenk völlig verschlissen sein oder die Stabilität der Bänder einen Hemischlitten nicht möglich machen, wird eine Knie-Totalendoprothese notwendig. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Die Bandbreite reicht vom normalen Ersatz bis hin zu scharnierähnlichen Prothesen.

Sollte das Kniegelenk völlig verschlissen sein oder die Stabilität der Bänder einen Teilersatz, wie z. B. einen Hemischlitten, nicht möglich machen, wird eine Knie-Totalendoprothese notwendig.

Auch hier gibt es viele Möglichkeiten

Die Bandbreite reicht vom Oberflächenersatz bis hin zu scharnier-ähnlichen Prothesen.

Für jeden einzelnen Fall wird das entsprechende Implantat ausgewählt und individuell auf die Notwendigkeiten des Patienten hin ausgelegt. Hier möchten wir nur die Prothesen erwähnen, die am häufigsten sind: Mobile bearing und fixed bearing.

Je nach Alter und Mobilitätsgrad des Patienten wird die individuelle Prothese besprochen. Auch hier gilt, immer mit dem kleinst möglichen Implantat zu beginnen.

All diese Prothesen sind immer vorrätig, so dass man auch während eines Eingriffes noch Änderungen durchführen kann. Somit werden weder der Operationsverlauf, noch die OP-Zeit beeinträchtigt.Eine relativ neue Art der Knieversorgung ist die:
 

Individualisierte Prothese

Seit 2009 gibt es präzisere Möglichkeiten, KTEPs einzubringen. Natürlich hat die "Navigation" immer noch ihren Stellenwert, aber die so genannten "individualisierte Prothese" ist stark im Kommen! Wir bieten diese, für den Patienten individuell hergestellte, Methode seit 2010 an. Mit diesem Verfahren ist die Genauigkeit der Versorgung deutlich besser, als mit Navigation. Man benötigt nur ein speziell durchzuführendes CT oder MRT des jeweiligen Knies. Danach werden die Daten direkt zum Prothesenhersteller gesandt. Von diesem erhalten wir dann einen OP-Vorschlag, den wir am Computer operieren, Achsen und Winkelstellungen korrigieren und schließlich die individuellen Schnittblöcke bestellen. Das heißt also, wir haben den "Fall" schon am Computer operiert und wissen schon vor dem Eingriff, wie das Knie nach der OP aussieht. Es ist ein schonenderes Verfahren für den Patienten, da die OP-Zeit deutlich verkürzt wird und der Hautschnitt verkleinert werden kann.

Etwas Präziseres gibt es derzeit nicht auf dem Markt.

Leider sind Mehrkosten mit dieser Methode verbunden, die teilweise vom Patienten selber getragen werden müssen; aus meiner Sicht loht es sich aber, denn die Ergebnisse sind deutlich besser!